Wandergruppe verbrachte Wanderwoche im Altmühltal

Vom 08. bis 15. September 2019

Die diesjährige Wanderwoche führte die Teilnehmer der Wandergruppe ins Altmühltal. Der 2. Wanderwart Gerhard Düsterdiek hatte dafür die Planung, Organisation und Durchführung übernommen. 25 Wanderfreunde des DAV und Gäste der Sektion Weserland erkundeten einen Teil des Altmühltals. In Fahrgemeinschaften reiste die Gruppe nach Dietfurt/Mühlbach und bezog im Landgasthof „Zum Wolfsberg“ Quartier. Der Ort mit rund 350 Einwohnern liegt im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz und wird von der Stadt Dietfurt verwaltet.

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Teilnehmer der Wanderwoche

Am ersten Tag stand eine Führung mit einem Höhlenforscher auf dem Höhlenkundlichen Wanderweg auf dem Programm. Die Mühlbachquellhöhle ist eine wasseraktive Flusshöhle bei Dietfurt in der Fränkischen Alb in der Oberpfalz und ist nur für die Forscher begehbar. Der eigentliche Durchbruch in die Höhle glückte im Jahr 2001. Ihr entspringt eine der größten Karstquellen Nordbayerns, die Mühlbachquelle. Oberhalb der 7700 m langen Höhle befindet sich der Wanderweg mit seinen vielen informativen Hinweistafeln.

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Donaudurchbruch Kloster Weltenburg

Am zweiten Wandertag war das Ziel die Burg Kipfenberg, dort befindet sich der geographische Mittelpunkt Bayerns. Vom Wanderparkplatz begann der Abstieg zur Karstquelle Grüntopf bei Grösdorf. Über den Altmühltal Panoramaweg führte die Tour über Kipfenberg zur Burg zurück. Im Burgbiergarten wurde eine Rast eingelegt, bevor es mit den Autos zum Standquartier zurück ging.

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Steinbrücke von Regensburg

Am dritten Wandertag ging es dann zum Kloster Weltenburg. In Fahrgemeinschaften erreichte die Gruppe den großen Parkplatz in Kelheim an der Donau. Einige Teilnehmer fuhren mit dem Schiff durch den Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg. Der Rest der Wandergruppe wanderte auf der ruhigen Südseite des Donaudurchbruchs durch schattige Mischwälder, durch die prähistorischen Höhensiedlungen des Weltenburger Frauen- und Arzbergs, mit herrlicher Aussicht in den engen Donaudurchbruch und die weiten Donauauen, zum Kloster Weltenburg. Im Klostergarten vereinte sich die Gruppe zur Mittagspause. Auch den Rückweg erwanderte ein Teil der Gruppe, auf der Nordseite der Donau, nach Kelheim zurück.

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Wahalla

Der vierte Tag führte die Gruppe nach Haidhof/Riedenburg. Dort stand auf dem Programm die Umrundung des Speckelsberg. Nach einem steilen Aufstieg erreichten die Wanderer die Jura-Hochfläche. Felder, schöne Wiesen mit niedrigen Kiefern, sowie Waldabschnitte kennzeichneten den weiteren Streckenverlauf. Von hier führte der Weg in Richtung Tal, zurück zum Ausgangspunkt. Da sich in unmittelbarer Nähe die Sommerrodelbahn von Haidhof befand, genossen mehrerer Wanderer noch einige rasante Fahrten mit der Bahn.

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Burg Randeck

Am fünften Tag wurde nicht gewandert, denn es war ein Tagesausflug mit dem Bus nach Regensburg geplant. Bei der ausgiebigen Stadtführung in der Altstadt wurden viele bekannte Sehenswürdigkeiten besichtig, unteranderem die Steinerne Brücke, der Regenburger Salzstadel, die Historische Wurstkuchl, das Alte Rathaus, der Dom St. Peter und vieles mehr. Die Mittagspause wurde in den historischen Gaststätten von Regensburg verbracht. Danach ging es zum Schiffsanleger zur Donau. Von hier wurde eine Schifffahrt zur Gedenkstätte Walhalla unternommen. In der Gedenkstätte in Donaustauf im bayerischen Regensburg werden ursprünglich auf Veranlassung des Königs Ludwig I seit 1842 bedeutende Persönlichkeiten mit Marmorbüsten und Gedenktafeln geehrt. Nach der Besichtigung fuhr die Gruppe mit dem Bus zurück zum Standquartier nach Mühlbach.

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Main-Donau-Kanal mit Holzbrücke Tatzlwurm

Am letzten Wandertag wurde noch einmal gewandert. Denn es ging zur Burg Randeck bei Essing. Von hieraus ging es zum Schulerloch, Osterholzen, Naturfreundehaus, St. Bartholomä und zurück zur Burg Randeck. In der Burgschänke genossen die Wanderfreunde noch einmal die schöne Zeit im Altmühltal.

Auch die Nichtwanderer unternahmen Tagesausflüge, mit dem Auto, nach Dietfurt, Kipfenberg, Riedenburg, Burg Randeck und zur Holzbrücke „Tatzlwurm“. Die Brücke bei Essing ist eine Spannbandbrücke, die in der Nähe von Kelheim Fußgänger und Fahrradfahrer über den Main-Donau-Kanal führt. Die im Jahr 1986 errichtete Brücke ist mit 190 m die zweitlängste Brücke Europas.

Die Teilnehmer der Sektion Weserland und Gäste erfreuten sich an der erlebnisreichen Wanderwoche, die vom 2. Wanderwart gut organisiert wurde. Die Wandergruppe bedankt sich bei ihm für die umfangreichen Planungen, sowie die Betreuung vor Ort.

3. Oktober 2019 | Text: Reinhard Bönig, Fotos: Erich Hamm/Reinhard Bönig